Ausschreibung von Fördermitteln
zur Ausrichtung der 10. Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung im Jahr 2028. Die Konferenz des Jahres 2028 „Archive und Kommunismusgeschichte“ soll den Blick auf Archive, Überlieferungsbildung und Quellenkritik als Grundlagen der Kommunismusforschung richten. Ausführliche Informationen zum ausgeschriebenen Konferenzschwerpunkt sowie einen Ausblick auf die thematische Widmung der Konferenzen in den Jahren 2029 und 2030 finden Sie in der Rubrik „Themenschwerpunkt“.
Wir müssen reden!
Doping im Leistungssport der DDR war kein Randphänomen, sondern Teil eines staatlich gesteuerten Systems, das tief in die Körper und Biografien der Athletinnen und Athleten eingriff. Die gesundheitlichen und psychosozialen Folgen dieses Systems wirken bis heute nach. Die Podiumsdiskussion bringt medizinische, juristische und historische Perspektiven zusammen und beleuchtet sowohl die Strukturen und Funktionsweisen des DDR-Dopingsystems als auch den Umgang damit nach 1990. Diskutiert werden neue Forschungsergebnisse, institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen sowie offene Fragen der Anerkennung und Rehabilitierung.
Ringvorlesung des Berliner Kollegs Kalter Krieg im Sommersemester 2026
Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland
Mit der Ausrichtung und Durchführung des Gestaltungswettbewerbs hat der Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) beauftragt. Die Erstellung der Auslobungsunterlagen erfolgt in enger Abstimmung mit der Koordinierungsstelle Mahnmal. Der Standort des künftigen „Denkmals zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland“ befindet sich im Spreebogenpark im politischen Zentrum Berlins.
Bis zum 22. April 2026 können sich interessierte Büros, Künstlerinnen und Künstler sowie Architektinnen und Architekten um die Teilnahme am künstlerischen Wettbewerb bewerben. Ein Auswahlgremium wird aus den Bewerbungen die Teilnehmer des Wettbewerbs festlegen.
Didacta 2026: DDR-Geschichte zwischen Klassenzimmer und Social Media
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellt vom 10. bis 14. März 2026 auf der Bildungsmesse didacta in Köln ihre Angebote für die schulische und außerschulische historisch-politische Bildung vor. Am Stand der Stiftung in Halle 7 (A13) präsentiert das Team Materialien und Projekte, die Lehrkräften Wege eröffnen, die Geschichte der kommunistischen Diktatur in der DDR anschaulich und gegenwartsbezogen im Unterricht zu vermitteln. Vorgestellt werden unter anderem der bundesweite Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“, das Zeitzeugenbüro der Stiftung, die neue Ausstellung „Die Partei hat immer recht“, Unterrichtsmaterialien für inklusive und interkulturelle Bildungsarbeit sowie die Videoreihe „Backstage DDR“.
100 Jahre Erich Loest
Die Veranstaltungsreihe „100 Jahre Erich Loest" will im Jubiläumsjahr 2026 das Interesse am schriftstellerischen Werk des Ehrenbürgers Erich Loest neu entfachen und den bislang begrenzten fachlichen Diskurs über den Autor und sein literarisches Schaffen befördern. Das Programm umfasst ein wissenschaftliches Kolloquium, Buchvorstellungen, Ausstellungen und Rundgänge, KI-Workshops für Schülerinnen und Schüler, Dialogformate und Filmvorführungen.
„100 Jahre Ericht Loest“ umfasst ein vielseitiges Programm mit zahlreichen Veranstaltungen vom 23. Februar bis 11. März in Leipzig, Halle und Mittweida.
Eine Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung von Stefan Wolle
„Die Partei hat immer recht. Die SED im Alltag der DDR“ zeigt, wie tief die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in das Leben der Menschen eingriff. Die Schau verdeutlicht, dass die SED weit mehr war als eine politische Organisation: Sie bestimmte Politik, Wirtschaft und Justiz ebenso wie den privaten Alltag. Im Mittelpunkt stehen die Mechanismen ihrer Herrschaft – ideologische Schulung, Kontrolle, Repression und das ständige Einfordern von Loyalität. Die Ausstellung macht sichtbar, wie die Partei ihr Machtmonopol mit Hilfe von Polizei, Justiz und Staatssicherheit absicherte und zugleich ein System sozialer Abhängigkeiten und Gewöhnung schuf. Zugleich thematisiert sie die Widersprüche des Lebens in der Diktatur zwischen Überzeugung und Anpassung, Idealismus und Opportunismus.
Geschichtsmesse 2026
Die seit 2008 jährlich im thüringischen Suhl stattfindende Fachtagung der Bundesstiftung Aufarbeitung widmet sich immer einem Thema der deutsch-deutschen Geschichte im europäischen Kontext und zählt jährlich mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet. Sie vertreten schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen, Gedenkstätten, Aufarbeitungsinitiativen, Geschichtsvereine sowie wissenschaftliche Einrichtungen.
Bundesstiftung Aufarbeitung stärkt lokale Bildungsarbeit mit Veranstaltungspaket zur deutschen Einheit
Mit dem neuen bundesweiten Programm „Nachgefragt: DDR“ bietet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab sofort das fertige Veranstaltungspaket „35 Jahre deutsche Einheit – erinnern, erzählen, gestalten“ für lokale Podiumsgespräche zur DDR-Geschichte, deutschen Teilung und Einheit an. Das Angebot richtet sich gezielt an Kultur- und Bildungseinrichtungen, Initiativen und Gruppen, die über begrenzte Ressourcen verfügen – aber mit ihrem Engagement den Dialog über die deutsche Teilung und Einheit auch außerhalb großer Städte stärken wollen. Interessierte Träger können ein komplett vorbereitetes Gesprächsformat buchen. Die Stiftung stellt dazu alles Notwendige bereit: ein inhaltlich kuratiertes Diskussionsthema, die Vermittlung von Referentinnen und Referenten, begleitende Werbematerialien sowie einen finanziellen Zuschuss.
Digitalisierungsstrategie
Sie finden hier den digitalen Content Hub zu der Projektreihe "Die DDR – ja und?", gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Ein Content Hub bündelt alle Content-Aktivitäten zu einem Thema. Das Projekt kann somit zukünftig sowohl mit den bestehenden Print-Materialien als auch der digitalen Version mit Hilfe digitaler Medien im Unterricht bearbeitet werden.
Content
- Alle Inhalte der drei Mappen #1-3 können angeschaut und kostenfrei, inklusive der Tipps für LuL und der Riesenposter, als digitale
Version zum Download im MINTShop bestellt werden.
- Längere Filme und Dokumentationen zum Abspielen bzw. zum Download zu den jeweiligen Themen.
- Digitaler Unterrichtsleitfaden, wie die digitalen Inhalte im Unterricht eingesetzt werden können.
- Möglichkeit Projektergebnisse und Evaluationsbögen zu speichern, zu senden, und online zu präsentieren.
Die vier Themen jeder Mappe „Die DDR – ja und?“ #1#2#3 werden als Module mit den jeweiligen Themen auf einem digitalen Zeitstrahl in Form eines Übersichtsposters präsentiert um den zeitgeschichtlich Kontext zu erfassen.
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